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Tagesausflug: Düsseldorfer Landtag mit Romina Plonsker, MdL, sowie ein ausgiebiger Besuch der Düsseldorfer Altstadt

25 Mitglieder des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung machten sich Anfang Juni bei sonnigstem Wetter mit der Deutschen Bahn auf den Weg in die für Kölner „verbotene“ Stadt, die Hauptstadt NRWs. Ziel war zunächst der Düsseldorfer Landtag.

Im Rahmen eines (Film-) Vortrages wurde die Architektur des Gebäudes von Prof. Eller, das in 2018 sein 30-jähriges Bestehen feiert, erklärt. Runde Säle dienen dem Blickkontakt der Abgeordneten untereinander. Viel Glas sorgt für Transparenz und einem erstklassigen Blick auf den Rhein.

Ca. 30 Plenartage pro Jahr von ca. 10 bis 18 Uhr, teilweise aber auch bis spät in die Nacht, finden stets ohne jegliche Pause statt. Eine Anwesenheitspflicht besteht laut Aussage der Referentin, jedoch nur im Hause, so dass man manchmal glauben muss, der Plenarsaal sei ein Taubenschlag. Anhand einer riesigen Leinwand wurde die aktuelle politische Zusammensetzung erläutert sowie in wesentlichen Zügen die Arbeitsweise, etc. im Landtag. Eine Besichtigung des Plenarsaales, auch ohne Sitzung, durfte natürlich nicht fehlen. An Plenartagen gibt es bis zu 1000 Besucher pro Tag. Aber auch ohne Sitzung hatten bestand genügend Zeit, um den Plenarsaal auf sich wirken zu lassen.

Im Anschluss fand ein einstündiges Gespräch mit der jungen CDU- Abgeordneten Romina Plonsker aus dem Stommelerbusch statt. Sehr eindrucksvoll, klar, und überzeugend erläuterte sie, was seit Beginn ihrer Tätigkeit vor rund 1 Jahr alles bewegt werden konnte, wo die Schwerpunkte ihrer sowie der Tätigkeit der Regierung ist: Innere Sicherheit, Bildung, Energie und Verkehr. Insbesondere bei letzterem entstand der Eindruck, dass sie Bedburgerin ist: Umsteigeprobleme aufgrund der zu kurz bemessenen Zeit infolge der Teilung der Erftbahn konnte sie genauso gut erläutern wir –ungefragt-, warum es keinen zweiten Automaten gibt, etc. Wir erlebten eine sehr engagierte Abgeordnete, die gerne Wünsche der Bürger schneller umsetzen würde, jedoch durch diverse – bürokratische – Hürden ausgebremst wird. Daher sei es für sie manchmal sehr schwierig, diese Hürden den Bürgern zu vermitteln.

Walter Brück, 2. Vorsitzender, der die gesamte Fahrt sehr gut organisierte und leitete, führte im gemütlichen Teil die Teilnehmer entlang des Rheins in die Altstadt bei strahlendem Sonnenschein. Das erste Alt wurde im „Uerige“ getrunken, Anekdoten zu Düsseldorf wurden erzählt und auch ein „Killepitsch“ in der „Et Kabüffke Killepitschstube“ mit der Geschichte, wie es zu dem Namen kam, durfte nicht fehlen. Nach einem gemütlichen Altstadtspaziergang durch die Schneider-Wibbel-Gasse, vorbei an der „längsten Theke der Welt“ und hin zum Rathaus mit Jan-Wellem-Platz, kehrten die Teilnehmer über den Burgplatz „Im Goldenen Ring“ ein, wo für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Pünktlich um 19 Uhr 54 ging es mit der Deutschen Bahn wieder in Richtung Bedburg.

Es war eine sehr schöne Fahrt mit vielen positiven Eindrücken aus der „verbotenen“ Stadt. Der Tag, der den Mitfahrern gewiss in guter Erinnerung bleiben wird, endete am Bedburger Bahnhof mit einer zuverlässigen Bahn.

Walter Brück/ Reimund Gau, 2./ 1. Vorsitzender Eigentümer- und Vermieterverein Bedburg und Umgebung

Das Foto zeigt die Teilnehmer auf der „kleinen“ Treppe im Landtag zusammen mit Romina Plonsker, MdL