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Zurück von der Studienfahrt „Hamburg: Geschichte, Politik und Wirtschaft in der prosperierenden Hafenstadt“

Sage und schreibe 29 Mitglieder des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung sowie weitere 4 Gäste nahmen an der 6- tägigen Studienreise mit der Karl- Arnold- Stiftung teil.

Per Bus ging es zunächst nach Neuengamme, heute KZ- Gedenkstätte. Die Insassen, in über 80 sog. Außenlagern als Zwangsarbeiter eingesetzt, wurden bewusst schikaniert: Viele starben aufgrund der katastrophalen Situation innerhalb weniger Monate.

Am Folgetag ging es durch Hamburg: Fischmarkt, Schanzenviertel (Krawalle G20 Gipfel), Elbchaussee mit seinen tollen Bauten, riesigen Grundstücken und wunderbarem Blick auf die Elbe, etc.. Weiter dann in die Hamburger Bürgerschaft und in den Senat: Ein prunkvolles Gebäude, in dem, da Hamburg sog. Stadtstaat ist, Politik auf Landes- und Kommunalebene gemacht wird. Mit einer Politikerin wurde über die aktuelle Situation Hamburgs diskutiert: innere Sicherheit (Krawalle G20- Gipfel), Mietentwicklung sowie die rote Flora, einem seit Jahren von Autonomen besetzten früheren Theater im Schanzenviertel.

Es folgte das Mahnmal St. Nikolai, Erinnerungsort für die Opfer im 2. Weltkrieg: Im Rahmen der Operation Gomorrha starben infolge der Luftangriffe binnen kürzester Zeit etwa 30.000 Menschen, vorwiegend durch Verbrennungen/ Erstickungen. Eine weitere Führung erfolgte durch das Hamburgmuseum (Darstellung der Entwicklung seit dem Kaiserreich) sowie durch den Hamburger Hafen per Schiff mit seinen riesigen Container- Schiffen. HafenCity ist Europas größtes Stadtentwicklungsprojekt mit einer sehr anschaulichen und vielfältigen Architektur. Ein frühzeitiger Erwerb vermied Spekulationen, konnte jedoch für klare Vorgaben beim Erwerb sorgen für eine geschickte Nutzungsmischung ((sozialer-) Wohn- und Geschäftsbau, Schulen, (volle) Kinderplätze, etc.). Zuletzt ging die Fahrt zum Museum der Arbeit: Die Entwicklung, insbesondere die Rationalisierung, von 150 Jahren Industrie wurde anschaulich erläutert. Das Foto zeigt die Teilnehmer mit T.R.U.D.E (Schneidrad der Bohrmaschine für den sog. 4. Elbtunnel (Tief runter unter die Elbe), 380 Tonnen schwer, Durchmesser 14,2 Metern).

Das Wetter war für Oktober bestens bis regenfrei, vor allem ohne Sturm- (Fluten), wie man es der Presse im Vorfeld bzw. im Nachgang entnehmen konnte. Also der ideale Zeitpunkt. Gespeist wurde fürstlich u. a. im ahoi by steffen henssler sowie im Restaurant Brook.

Sehr fachmännisch wurde die Studienreise von Herrn Jürgen Clausius, Leiter der Karl- Arnold- Stiftung, geleitet, der auch sehr interessante Einblicke in die Historie der Stiftung sowie in seine Arbeit gab: die Flüchtlingsarbeit ist derzeit ein Schwerpunkt, namentlich Sprachkurse. Ein Novum für die Teilnehmer war die Bewertung der Studienfahrt mittels iPad: Das Ergebnis der Auswertung, im Übrigen sehr gut, erfolgte noch während der Fahrt. Dies sowie die sehr positive Stimmung wurden zum Anlass genommen, Vorschläge für eine Studienfahrt in 2018 zu präsentieren. Abgestimmt wurde hier allerdings klassisch mit Stift und Papier bei einer 100%- Wahlbeteiligung. Über das Ergebnis der Planungen werden wir im Frühjahr in Eigentum Aktuell berichten.

Der Vorstand des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung

 

Zurück von der Studienfahrt „Usedom: Die Brückenfunktion zwischen West- und Osteuropa am Beispiel einer geteilten Insel“

Nunmehr zum dritten Male war es Adelheid Pupka, die als Tagungsleiterin der Karl- Arnold- Stiftung die 25 Mitglieder des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung bei angenehmen sonnigen Temperaturen kompetent und flexibel auf der siebentägigen Studienfahrt betreute.

Usedom ist geteilt in einen überwiegend deutschen und einen polnischen Teil. Nach Bauern und Fischern kommt ein boomender Tourismus, der Haupteinnahmequelle der Insel ist. Förderungen durch Bund, Land und EU zeigen an dem weißen Sandstrand der Ostsee saubere und neue bzw. sanierte Boulevards bzw. Anlagen.  Dennoch herrscht bei den Einheimischen Unzufriedenheit. Die AfD erhielt in Usedom und Umgebung bei den letzten Landtagswahlen drei Direktmandate. Zur Begründung hörte man, dass das Land den Nordosten „vergessen“ habe („Protestwahl“). Dass der „Westen“ im „Osten“ noch nicht überall angekommen ist, zeigte die Rückfahrt von Stettin (Polen) übers Land zum Tagungsort in Zempin, wo die Häuser in den kleinen Ortschaften teilweise unbewohnt, einsturzgefährdet bzw. teilweise stark sanierungsbedürftig sind.

In Stettin führte Frau Jakym die Gruppe, die mit ihren Worten „meine Herrschaften“ sowie ihrem Temperament allen in guter Erinnerung bleiben wird. Das Foto zeigt die Tagungsteilnehmer vor dem Nationalmuseum.

Eine sehr interessante Führung gab es in Peenemünde auf der Insel Usedom zu dem Thema: Das Peenemündeprojekt: Von der ehemaligen V2-Produktionsstätte über den NVA- Standort zur größten deutschen Museumslandschaft: Die Heeresversuchsanstalt Peenemünde war zwischen 1936 und 1945 eines der modernsten Technologiezentren der Welt. 1942 gelang von hier aus der weltweit erste Start einer Rakete ins All unter der technischen Leitung von Wernher von Braun, der nach dem 2. Weltkrieg in den USA weiter arbeitete. Nur durch den massiven Einsatz von Zwangsarbeitern, KZ- Häftlingen und Kriegsgefangenen war die Errichtung der Versuchsanstalten und die spätere Massenproduktion unter unmenschlichen Bedingungen möglich.

Zum Thema „Energieversorgung im Wandel“ erhielten die Teilnehmer einen Vortrag und eine Führung durch das ehemalige Kernkraftwerk Greifswald, welches sich derzeit im Rückbau befindet, was noch Jahrzehnte andauern wird. Es wurde ein Teil besichtigt, welcher nie ans Netz ging und damit ungefährlich war. Fachlich kompetent wurde in die Themen Rückbau, Endlagerung, Halbwertszeit, Atomausstieg nebst Folgen, etc. eingeführt.

Weitere Führungen erfolgten durch die Hansestadt Greifswald sowie durch das Pommersche Landesmuseum.

Der Umfang der Themen, insbesondere der jeweiligen Geschichten, lässt nur einen Überblick zu, erneute Besuche der Region unter Vertiefung einzelner Bereiche in Verbindung mit einem Urlaub kann daher nur dringend empfohlen werden.

Die Teilnehmer sowie der Vorstand bedanken sich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei Hans- Christian Brosch, Ehrenvorsitzender des Vereins und Reiseleiter der Fahrt, für die Planung, Abstimmung und Durchführung der Fahrt mit der Karl- Arnold- Stiftung. Für 2017 gibt es schon konkrete Ideen für eine weitere Fahrt. Es wird rechtzeitig berichtet werden.

Reimund Gau, 1. Vorsitzender Eigentümer- und Vermieterverein Bedburg und Umgebung

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Das Foto zeigt die Tagungsteilnehmer vor dem Nationalmuseum in Stettin.

Zurück von der Tagesfahrt: „Ein Stück Eifel“

Teilweiser Regen war Nebensache

Die Tagesfahrt der Mitglieder des Eigentümervereins Bedburg und Umgebung am 18.06.2016 in Richtung Eifel startete pünktlich in Bedburg. Per Bus ging es zunächst nach Vogelsang bei Schleiden. Unter fachkundiger Leitung wurde den Mitgliedern die Geschichte Vogelsangs sehr sachlich erläutert:

Vogelsang war eine von drei Ordensburgen, die das Ziel hatten, die sog. „Ordensjunker“, so der Name der in der Regel zwischen 25 und 30 Jahre alten jungen Männer aus ganz Deutschland, zu linienkonformen Partei- und Verwaltungsführern (NSDAP- Führungskader) auszubilden. Aufgenommen werden konnte, wer sich bereits im Rahmen der Parteiarbeit Verdienste erworben hatte. Robert Ley wählte die Bewerber im Rahmen eines persönlichen Gespräches aus: Entscheidend war wider Erwarten nicht die Schulnote oder einen bereits vorhandenen beruflichen Abschluss, sondern u. a. eine völlige körperliche Gesundheit, also bereits Brillenträger waren chancenlos, sowie ein Abstammungsnachweis bis ins 18. Jahrhundert hinein. Letzteres war aufgrund der damals vorhandenen technischen Gegebenheiten schwierig. Schwerpunktthemen in Vogelsang waren neben dem Sport „Rassenkunde und Geo- Politik“.

Der Rundgang über das Gelände dauerte über zweieinhalb Stunden, was den Teilnehmern aufgrund der weiten Wege so gar nicht bewusst wurde. Dies zeigt den „Gigantismus“; ein Wort, das mehrfach fiel, obwohl große Teile der Planungen nie verwirklicht wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände Vogelsangs den Belgiern übergeben, die es zu militärischen Zwecken nutzten, weshalb viele das Gelände Vogelsangs wahrscheinlich nicht kennen. Denn eine zivile Nutzung gibt es erst seit 2006. Das Truppenkino der Belgier mit bis zu 1.100 Besuchern im Stile der 50 er Jahre ist bis heute noch erhalten und wird für besondere Veranstaltungen genutzt.

Nach dem Rundgang mit „schwerer historischer Kost“ ging es in den gemütlichen Teil des Tages über: gemeinsames Mittagessen in Rurberg in einem Restaurant/ Café direkt am Rursee mit wunderbarem Blick auf den Rursee. Manche konnten hier bereits nicht dem leckeren Kuchen widerstehen. Mit der Rurschifffahrt ging es bei teils windigem Seegang nach Schwammenauel und von dort mit dem Bus nach Nideggen. Burg Nideggen gab hier einen schönen Blick auf die Eifel. Der Nachmittagskaffee (natürlich wieder mit Kuchen) folgte prompt, bevor es mit dem Bus gen Heimat ging, wo man gegen 19 Uhr nach einem informativen Tag ankam.

Das Wetter war wie im ganzen Juni: Man meinte, es wäre April: Sonne, Regen, alles war dabei. Die Teilnehmer der Fahrt ließen sich hiervon jedoch nicht abhalten, da alle bestens ausgestattet waren. Sie nutzten die Sonnenstrahlen, teilweise vor dem Café sitzend, und diskutierten über das, was sie gehört hatten. Leider war man sich einig, dass die Menschheit aufgrund der aktuellen weltweiten Situation nicht viel dazugelernt hat und wir alle aufpassen müssen, dass Vergleichbares wie im Dritten Reich niemals auch nur einen Hauch einer Chance haben darf, wieder zu kommen.

Reimund Gau, 1. Vorsitzender des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung

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Das Foto zeigt die Teilnehmer nebst Leitung bei den Sportstätten, im Hintergrund der 48 m hohe Flankenturm als ein Hauptelement der „Inszenierung als Ordensburg“, welches bereits aus der Ferne zu sehen ist.

Mitglieder des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung zurück von der Studienfahrt „25 Jahre Deutsche Einheit – 25 Jahre Freistaat Sachsen“

Erneut wurde den mitfahrenden Mitgliedern des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung ein sehr umfangreiches Seminarprogramm von der Karl- Arnold- Stiftung geboten. Diesmal ging es sogar 6 Tage (13. – 19. 09.2015) mit 31 Mitgliedern per Bus auf Tour.

Frühere „westliche Grenzmitarbeiter“ schilderten ihre Erfahrungen zur Errichtung, Perfektionierung und Fall der innerdeutschen Grenze am Grenzlandmuseum Eichsfeld. Es war eindrucksvoll, anzuhören, welche Restriktionen im Reiseverkehr galten, aber insbesondere auch im alltäglichen Leben: Denn durch die Teilung benachbarter Orte wurden Familien nicht nur dauerhaft getrennt, sondern an Feiertagen bzw. Festlichkeiten oder auch an Beerdigungen war eine Teilnahme nicht bzw. nur erschwert möglich.

Die Stadtführung mit dem Zeitzeugen Dr. Jürgen Friedel durch die aus seiner Sicht weiter wachsende Stadt Leipzig führte vorbei an der Leipziger Messe, einem riesigen, zentral gelegenen Neubau auf der „Grünen Wiese“. Riesige Hallen sowie viel Glas ließen die Mitglieder zum Staunen bringen. In der Leipziger Messe werden ebenfalls Flüchtlinge untergebracht. Einen kurzen Einblick konnte den Reisenden auch in das Leipziger Werk der Firma BMW gegeben werden, wo man auf Förderbändern in der Empfangshalle die Karosserien sah. Das Porsche- Werk, welches derzeit vergrößert wird, ließ leider keine Einblicke zu. Es folgte eine kommentierte Stadtführung mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie das Völkerschlachtsdenkmal, der Nikolaikirche, der Russischen Gedächtniskirche, etc.. Nachdenklich wurde man bei der Schilderung der Ereignisse um die Wende: Dr. Friedel war bei den friedlichen Demonstrationen anwesend. Gespeist wurde im Auerbach´s Keller sowie im Gasthaus Bayerischer Bahnhof (siehe Foto („Chef währt Regen ab.“)).

Die Fahrt von Leipzig nach Dresden führte am Barockschloss Moritzburg vorbei, ein Lust- und Jagdschloss, umgeben von Wasser und Park. Amüsiert waren die Mitreisenden von dem Charme der Führerin, die Barock definierte als „schief rund“.

Sehr informativ begann der Besuch Dresdens mit einer Führung durch die „Gläserne Manufaktur“, in der die Volkswagen AG den Phaeton produziert. Es war witzig, sehen zu dürfen, wie ein Auto zusammen gebaut wird. Da das Werk sehr zentral gelegen ist, werden die einzelnen Teile mit der Straßenbahn angeliefert, die extra für den Transport konstruiert wurde. Jede Straßenbahn fasst drei LKWs, so dass der Verkehr in der Innenstadt entlastet wird. Ca. 70 % der Fahrzeuge werden im Übrigen nach China exportiert. Es folgte eine kommentierte Fahrt durch die Neustadt über die vielen Brücken, besichtigt werden konnte u. a. die Frauenkirche, den Zwinger, die Brühlschen Terrassen, von weitem die diversen Schlösser, etc. Einige besuchten sogar den „Fliegenden Holländer“ in der Semperoper. Die Stadtführung erfolgte durch den Zeitzeugen Michael Eberhard Frenzel, der berichtete, wie 2 katholische Kapläne 1989 mit dem DDR- Regime vor Ort verhandelten, damit bei den fortwährenden Demonstrationen u. a. auf der Prager Straße gewährleistet ist, dass es nicht zu einer gewaltsamen Eskalation kommt.

Neben der Teilnahme an einer (hitzigen) Debatte an einer Plenarsitzung zu dem Thema „10 Jahre Hartz IV“ im Sächsischen Landtag konnte mit drei Abgeordneten diskutiert werden über das Leben eines Abgeordneten. Richtige Lösungen zu der Frage, warum die Wahlbeteiligung so niedrig ist, konnten nicht gefunden werden, wurde aber von den Abgeordneten zumindest als Problem erkannt wie auch die sinkenden Mitgliederzahlen. Hartmut Vorjohann, Beigeordneter für Finanzen und Liegenschaften der Stadt Dresden, referierte über die (positive) Stadtentwicklung (Wirtschaft und Wohnen) sowie über die aktuelle Flüchtlingssituation. Letzteres wurde aufgrund der Aktualität während der ganzen Fahrt eingehend unter den Mitgliedern diskutiert. Gegessen wurde im Pulverturm, was jedem sehr zu empfehlen ist.

Insgesamt waren sich alle einig, dass es wieder eine sehr schöne Fahrt war. Das Wetter stimmte, so dass auch die Frage aufkam, was denn für 2016 geplant ist. Frau Adelheid Pupka, die bereits im letzten Jahr Tagungsleiterin war und das Seminar wieder sehr kompetent führte, gab erste Anregungen, die durch alle sehr interessiert aufgenommen wurden.

Hans Christian Brosch und Reimund Gau, Vorstand

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Zurück von den Führungen „Melaten/ Rheinauhafen“ in Köln unter dem Motto „Nix es iwich op der Ääd“

Streik der DB- Lokführer konnte Fahrt nach Köln nicht stoppen.

Die Zugfahrt nach Köln unter dem Motto: „Nix es iwich op der Ääd“ mit zwei Exklusivführungen mit dem Künstler und Historiker Dr. Wolfgang Stöcker über den Melaten- Friedhof und den Rheinauhafen wollten sich die Mitglieder des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg wegen des Streiks der Lokführer nicht nehmen lassen. Als der vorgesehene Zug den neuen Bahnhof in Bedburg wegen des Bahnstreiks nicht anfuhr, wurde kurzer Hand ein Reisebus gechartert und so nach Köln gefahren. Die Lokführer wurden von den Mitfahrern Dieter Weitershaus, Hans- Christian Brosch und Toni Henseler (siehe Bild) zu einer Strafrunde „Kölsch“ verdonnert.

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Und dann erfuhr man viele Geschichten über die 55.000 Kölner, die Ihre letzte Ruhestätte auf dem Melaten- Friedhof gefunden haben. Dr. Stöcker erzählte viele wahre Begebenheiten von prominenten Persönlichkeiten, die hoch interessant waren. Und immer wieder kam auch seine Oma ins Spiel und er verriet der Gruppe aus dem Norden des Rhein-Erft- Kreises, dass er auch in Kerpen-Mödrath bei „seiner Oma“ groß geworden ist und von Ihr die lustigen Begebenheiten stammen (siehe Bild mit Dr. Stöcker und Gruppe am Grab von Schauspieler Dirk Bach).

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Mittags kehrten die Kölnbesucher in ein alteingessenes Brauhaus ein, um dann gestärkt die zweite Führung durch den Rheinauhafen anzutreten. Dr. Stöcker erklärte uns hier die verschiedenen Architekturen der Kranhäuser, wovon zwei als Gewerbeimmobilien und eins als Wohnimmobilie vermarktet sind.

Ohne durch die Streikaktion der Deutschen Bahn betroffen zu sein, bedankte sich die Eigentümertruppe beim Vorstand des Eigentümer- und Vermietervereins für die schnell organisierte Überrachungsbusreise mit Ziel Köln und fuhr am Spätnachmittag zurück nach Bedburg. Ein schöner und interessanter Tag, der von den Teilnehmern nicht so schnell vergessen wird, ging damit zu Ende.

Hans-Christian Brosch

1. Vorsitzender des Eigentümer- u. Vermietervereins Bedburg und Umgebung

Zurück von der Studienfahrt „Brandenburg: Ein Bundesland im Wandel

Mitglieder des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung zurück von der Studienfahrt „Brandenburg: Ein Bundesland im Wandel“

Bei schönstem Wetter nahmen 26 Mitglieder des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung bei der von der Karl- Arnold- Stiftung in Köln geplanten und von Frau Adelheid Pupka (Zeitzeugin) bestens geführten Studienfahrt zum Thema: „Brandenburg. Ein Bundesland im Wandel“ teil. Dies trifft es auf den Punkt: Nichts mehr ist zu sehen von der einstigen Mauer, stattdessen ein boomendes Potsdam: Die Häuser fast alles schön saniert, das Villenviertel strahlt im neuen Glanz. Im Holländischen Viertel gibt es nicht nur tagsüber Leben. Besichtigt unter fachmännischer Führung wurden u. a. Teile des Schlosses Sanssouci, das Schloss Cecilienhof, wo Churchill, Truman und Stalin an einem Tisch saßen bei der sog. Potsdamer Konferenz, ferner das frühere STASI- Museum. Die früher geteilte Glienicker Brücke konnte furchtlos überschritten werden: Nur noch die unterschiedliche Farbe lässt erkennen, dass der eine Teil der Brücke zu Potsdam, der andere zu Berlin gehört.

Rainer Genilke, frisch gewähltes Mitglied des Brandenburgischen Landtages und Sprecher für Verkehrs- und Infrastrukturpolitik der CDU- Fraktion, nahm Stellung zum Ausgang der Landtagswahl in Brandenburg. Heftig diskutiert wurde ferner das Debakel um den Bau des neuen Flughafens Brandenburgs/ Berlins. Herr Genilke führte u. a. aus, dass täglich auf den Steuerzahler 1 Millionen Euro an Kosten zukommen für die Nichtfertigstellung. So muss etwa die Deutsche Bahn täglich mehrfach die neuen Gleise befahren, damit diese u. a. nicht „einrosten“. Passagiere sind aus Brandschutzgründen jedoch nicht erlaubt. Bis heute ist nicht bekannt, wann und wie es schlussendlich weiter gehen soll.

Eine Tagestour führte an die Oder durch die vielen Alleen u. a. über Schloss Neuhardenberg, das frühere Veranstaltungs- und Gästehaus der Bundesregierung, ferner zur Gedenkstätte Seelow zu dem Thema „Erinnern, Mahnen und Gedenken- der Kampf um Berlin auf den Seelower Höhen im Frühjahr 1945“, wo bis heute niemand weiß, wie viele Tausende von Menschen auf beiden Seiten starben.

Eine besondere Köstlichkeit war jedoch der Tagesausflug in den Spreewald, wo die Teilnehmer von Frau Morgenstern begleitet wurden: Dies ist eine Sorbin, die mit der erforderlichen Ernsthaftigkeit, jedoch mit viel Witz, Begeisterung und Überzeugung die Geschichte und die Gegenwart der slawischen Kultur in Deutschland in Theorie und Praxis erläuterte, insbesondere der aktuellen Versuche, die Kultur nicht vergessen zu lassen. Sie ließ es sich auch nicht nehmen, die Teilnehmer während der gemeinsamen Kahnfahrt durch das Biosphärenreservat Spreewald mit Reimen und Lebensweisheiten zu begleiten. Frau Morgenstern wird aufgrund ihrer besonderen Art den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Das Foto zeigt die Teilnehmer der Studienfahrt zusammen mit Frau Morgenstern in der für sie typischen Tracht.

Glücklich und zufrieden kamen die am Sonntag in der Früh gestarteten Teilnehmer am Freitag am frühen Abend zurück. Regen gab es im Übrigen nur dann, wenn alle im Bus saßen.

Reimund Gau

2. Vorsitzender

Brandenburg 2014

Europa vor Ort 2013

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28 zufriedene Mitglieder des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung (auf dem Bild im Brüsseler Gebäude des Europaparlaments vor den 28 Flaggen der 28 Mitgliedsstaaten) waren vom viertägigen Informationsseminar „EUROPA vor Ort“, organisiert von der Karl-Arnold-Stiftung aus Königswinter, sehr angetan.

Bei einem Besuch der Europäischen Kommision in der EU, konnte Hans-Christian Brosch, Vorsitzender des Eigentümer- und Vermietervereins den ehemaligen Stadtdirektor von Bedburg -Herrn Ralf von Ameln- als einer der Referenten begrüßen.

Herr von Ameln sprach über die europäische Finanzkrise und die wirtschaftlichen und monetären Angelegenheiten der Europäischen Union. Ein Thema was alle interessierte und heiß von der Besuchergruppe diskutiert wurde.

Mit je zwei Stadteführern wurden die Hausbesitzer an den Besuchstagen durch die Städte Maastricht, Brüssel, Gent und Brügge geführt und lernten so die Geschichte der vier Städte ausführlich kennen.

Am letzten Tag fuhr die Gruppe von Ostende nach Knokke mit der „TRAM“, einer Straßenbahn, die entlang der belgischen Badeorte an der Nordsee fährt.

Von Knokke wurde dann die Heimreise nach Bedburg angetreten, wo dieVermieter gesund und munter nach 4 Stunden Busfahrt eintrafen.

Hans-Christian Brosch

1. Vorsitzender

Musikalische Weinprobe Bacharach

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Bedburger Eigentümer- und Vermieter lauschten der „goldenen Stimme“ von Bacharach

Bedburg. Die Rheintour nach Bacharach wurde für viele der Mitglieder aus Bedburg und Elsdorf zu einer echt feucht-fröhlichen Erlebnisfahrt. Nur wenige Mitglieder kannten die kleine Rheininsel „Heyles`en Werth“, wo der gelernte Winzer und studierte Baß-Bariton-Sänger Friedrich Bastian residiert. In einer alten Scheune, die sich schon dem Verfall nähert, glänzte ein modernes Piano, das von dem in der Musikwelt bekannten Italiener Marco Ramgli meisterhaft beherrscht wurde.

Als dann der Insel-Boss Friedrich Bastian die Scheunen-Bühne betrat und mit seinem ersten Auftritt „Rhein-Legendchen“ von Gustav Mahler die Zuhörer begeisterte, begann für viele eine Zeitenwende: Eine rheinische Weinprobe mit Riesling und Burgunder-Weinen zwischen altem Gemäuer und hochkarätiger Opernstimme, war für die Mitglieder im wahrsten SInne des Wortes ein unvergessenes musikalisches Erlebnis.

Foto: Bläser

16. – 20. 10.2011: Vom Europaseminartour zurück

Mitglieder des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung waren begeistert von fünftägigen Europaseminar der Karl- Arnold- Stiftung e. V. in Luxemburg.

Zum aktuellen Thema: „Europa, woher, wohin? Die europäische Großregion Saarland- Lothringen- Luxemburg“ gab es eine Reihe von Vorträgen mit ausgezeichneten Referenten, was für alle Teilnehmer zu vielen Fragen und Diskussionen führte.

Das schöne herbstliche Wetter spielte auch mit, wie Sie auf Bildern von Metz, Verdun und Luxemburg sehen können, die wir zu einem späteren Zeitpunkt zeigen werden.

Am Donnerstag Abend kam die Gruppe gut gelaunt wieder in Bedburg an mit dem Versprechen, im nächsten Jahr auch an der geplanten Berlinfahrt teil zu nehmen.

23.05.2011: Eigentümer besuchen das Innovationszentrum Kohle

Informationen über die Erzeugung von Strom aus Braunkohle erhielten über 30 Teilnehmer des Eigentümer- und Vermietervereins Bedburg und Umgebung beim Besuch des Innovationszentrums Kohle im Kraftwerk Bergheim- Niederaußem. Die dreistündige Exkursion fanden alle sehr gut. Für das zünftige Mittagessen in der Kantine des Kraftwerkes bedankte sich Hans-Christian Brosch beim Betriebsratsvorsitzenden Harald Könen mit der Übergabe eines Rauchmelders.

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16.09.2010: zum Herbstbeginn ins Moseltal: zu Lande, zu Wasser und bei der Luftwaffe

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Zum Herbstbeginn ins Mosel Tal

Am Donnerstag, dem 16.09.2010 startete der Eigentümer – und Vermieterverein Bedburg und Umgebung zum Fliegerhorst Büchel/Cochem/Beilstein
Unter dem Motto: „zu Lande, zu Wasser und bei der Luftwaffe“

Am frühen Morgen starteten die Mitglieder  vom Schlossparkplatz in Bedburg mit einem modernen Reisebus zum Fliegerhorst Büchel in die Eifel.

Nach Begrüßung der Gäste auf dem Flugplatz mit anschließendem Geschwadervortrag ging es zur  Besichtigung von: Flugbetrieb, Tornadowerft, Tornado-Bewaffnung, sowie Start und Landung einiger Tornados, Ohrenschutz war angebracht! Anschließend ging es zum Mittagessen in die Truppenkantine.
Nach dem Essen ging es dann weiter zur Besichtigung der Ausbildungswerkstatt, hier konnten einige Besucher im Cockpit eines Tornados Platz nehmen. (Für den Pilotenschein hat es allerdings nicht gereicht). Nach Verabschiedung der Reisegruppe wurde vor der Hauptwache Büchel einige Erinnerungsfotos geschossen.

Nun ging die Fahrt weiter nach Cochem an die Mosel, wo bereits ein Moselschiff auf die Reisegruppe wartete. Bei Sonnenschein, etwas Wind, ab und zu ein paar Tropfen Regen ging die Fahrt los, durch eine Schleuse, zu dem malerischen Weinort Beilstein. Hier gab es Kaffee und Kuchen, wer wollte konnte einen Spaziergang zum Kloster oder einen Rundgang durch den schönen Ort machen.

Im Anschluss ging die Fahrt per Schiff zurück nach Cochem. Nach einem kurzen Spaziergang über die Moselbrücke ging es  zum Hotel „Haus Sonn Schein“, wo in gemütlicher Runde, mit Blick auf Mosel und Reichsburg, das Abendessen mit einem gepflegten glas Wein, eingenommen wurde. Gutgelaunt fuhren die Mitglieder am späten Abend bei  Lichter schein  zurück nach Bedburg.

JH.HK.